Der Greyfield Index 2026 zeigt: In immer mehr Bundesländern führt bereits der Bestand. Die Bauwende findet nicht auf der grünen Wiese statt, sondern im vorhandenen Gebäude. Der Index setzt die Bauaktivitäten im Bestand ins Verhältnis zum Neubau, über Genehmigungen und Fertigstellungen, auf Bundes-, Länder- und Gemeindeebene. 100 Punkte bedeuten: gleich viel Bestand wie Neubau.
Quelle: Statistisches Bundesamt, Genesis 31111 (Baugenehmigungen) und 31121 (Baufertigstellungen), Berichtsjahr 2025.
Hochgerechnet aus den amtlichen Jahreswerten und gekoppelt an Datum und Uhrzeit: So viele Gebäude entstehen 2026 rein rechnerisch im Lauf des Jahres, kumuliert seit dem 1. Januar.
Fünf Zahlen fassen die Bauwende zusammen: Der Greyfield Index steht 2026 bei 79,2 Punkten und nähert sich dem Gleichstand, der voraussichtlich 2028 erreicht wird. Noch entfallen 55,8 Prozent aller Bauaktivitäten auf den Neubau, doch fast jede fünfte geplante Fertigstellung bleibt aus (Bauüberhang 19,2 Prozent). Zwischen den Bundesländern reicht die Spannweite von 37 bis 153 Punkten.
Skala um den Gleichstand bei 100 Punkten: Grau = Neubau überwiegt (unter 100), Petrol = Bestand überwiegt (über 100). Mit dem Zeitregler wird der Strukturwandel über die Jahre sichtbar. Ein Klick auf ein Land öffnet das Detailprofil.
Sortierbar per Klick auf die Spaltenköpfe. „Index 2026“ = Datenbasis Berichtsjahr 2025; Sparkline = Verlauf 2012 bis 2025.
Bund: Destatis Genesis 31111-0001 (Genehmigungen) & 31121 (Fertigstellungen). Länder: 31111-0100 / 31121-0100. Gemeinden NRW: Landesdatenbank NRW 31111 / 31121. Wohn- und Nichtwohngebäude, Anzahl Gebäude.
Bund 2005 bis 2025 · Länder 2012 bis 2025 · Gemeinden NRW 2004 bis 2025. „Index 2026“ bezeichnet die aktuellste Datenbasis (Berichtsjahr 2025, Destatis-Veröffentlichung 2026). Datenstand: 25./28.07.2025, Berichtsjahr 2025 ergänzt.
Log-lineare, gedämpfte Trendfortschreibung: Zähler (Neubau) und Nenner (Bestand) je aus Genehmigungen und Fertigstellungen getrennt auf der Log-Skala geschätzt (5-Jahres-Fenster, Dämpfung φ = 0,85), dann zum Index rekombiniert. Unsicherheit als asymmetrisches 80-%-Band. Der Gleichstand bei 100 Punkten wird voraussichtlich 2028 erreicht; der Prognosehorizont reicht bis 2030. Darüber hinaus sind die Werte nur Szenarien.
Länder-Gesamtwert mengengewichtet (Summe aller 16 Länder = Bund, 0,792). Der ungewichtete Durchschnitt je Land liegt bei 0,850; kleine, bestandslastige Länder (Saarland, Bremen) wären sonst überrepräsentiert.